Marienkäfer,Blattläuse und der Kampf gegen sie

Blattläuse sind ein vertrauter Anblick im Garten und saugen die Säfte aus Ihren Rosensträuchern. Glücklicherweise sind es auch Marienkäfer, die auf Blattläuse Jagd machen und sie in Schach halten.

Aber die Beziehung zwischen Raubtier und Beute ist komplexer, als Sie vielleicht denken. Blattläuse können für das Überleben einiger Marienkäferarten wichtig sein, die wir kennen und lieben gelernt haben, indem sie ein anderes Raubtier abwehren, das sich eingewandert hat und sich an ihnen ergötzt.

Die Ankunft des bunten asiatischen Marienkäfers oder Harmonia axyridis, der die Larven anderer Marienkäfer fröhlich verschlingt, in den Vereinigten Staaten vor etwa 30 Jahren führte zu einem Rückgang der Zahl der siebenfleckigen Marienkäfer. Obwohl der Siebenfleckige Käfer auch eine invasive Art ist, gibt es ihn schon länger als den asiatischen Marienkäfer und neben einheimischen Marienkäferarten, die ebenfalls geschlagen werden müssen.

Einige Blattläuse enthalten jedoch eine Substanz, die für diesen aggressiven Eindringling viel giftiger ist als für die anderen Marienkäfer. Als Ergebnis zeigen Forscher in einem Papier in den Proceedings of the Royal Society B, dass diese Blattläuse den anderen Marienkäferarten Zuflucht bieten können, indem sie ihren gemeinsamen Feind töten.

Die Blattläuse in der Studie, die selbst invasiv sind, stammen alle von derselben Art und sehen alle genau gleich aus. Aber einige sind giftig für den asiatischen Marienkäfer und andere nicht. Obgleich Forscher noch nicht wissen, was die giftige Substanz ist, ob Blattläuse sie haben oder nicht, scheint, abzuhängen von, welchen Anlagen sie gegessen haben, sowie ihre Abstammung, sagt Paul Lenhart, ein Entomologieforscher an der Universität von Kentucky.

Dr. Lenharts Team untersuchte die Blattläuse und Marienkäfer sowohl im Labor als auch in einer realistischeren Umgebung. Auf einem Feld setzten sie sowohl giftige als auch ungiftige Blattläuse auf Pflanzen und fügten einigen auch asiatische Marienkäferlarven hinzu, um zu sehen, was im Laufe von zehn Tagen geschehen würde. In der Endabrechnung ging es den ungiftigen Blattläusen sehr schlecht, als die asiatischen Marienkäfer in der Nähe waren, wie auch anderen Marienkäfern. Aber bei Pflanzen mit giftigen Blattläusen gab es nicht nur mehr Blattläuse, sondern auch mehr andere Marienkäferarten.

„Es ist eine Art Zufluchtsort, wo es keine Harmonia gibt, die sie essen wird“, sagte Dr. Lenhart.

Dies deutet darauf hin, dass es Möglichkeiten für Beutetiere gibt, Raubtiere zu schützen, die weniger schädlich sind als die Alternative. Das mag erklären, warum einige einheimische Marienkäferarten trotz der vielen invasiven Arten, mit denen sie konkurrieren können, weitermachen.

„Sie haben abgelehnt, aber sie sind immer noch da“, sagte Dr. Lenhart. „Also gibt es wahrscheinlich sehr subtile Wege, wie Raubtiere die Nahrungsressourcen aufteilen.“

Bettwanzen im Bett – Ungeziefer im Haus bekämpfen

Es gibt gewisse Szenarien, die wollen wir in Kombination mit unserem Bett nun wirklich nicht erleben. Ein Szenario: Bettwanzen im Haus oder der eigenen Wohnung. Dennoch kommt es vor, dass dieses Ungeziefer tatsächlich im Haus bzw. der Wohnung und damit eventuell auch in unserem Bett nistet. Was Sie tun können, um Bettwanzen im Bett zu vermeiden bzw. das Ungeziefer zu entfernen, verraten wir Ihnen nachfolgend.

Wie Sie einen Befall mit Bettwanzen erkennen können

Bettwanzen sind nicht nur nachtaktiv, sondern auch sehr klein, sodass sie mit dem bloßen Auge eigentlich nur dann erkannt werden können, wenn Sie wissen, wo Sie zu suchen haben. Es sind eher die Symptome am eigenen Körper und in der Wohnung, die uns aufhorchen lassen.

Wenn Sie an Ihrem Körper (vor allem an den Armen und Beinen, aber auch am Hals, im Gesicht, den Schultern und am Nacken) kleine Einstiche bzw. Bisse stehen, die noch dazu wie eine Art „Straße“ verlaufen, dann kann es sich um Bettwanzen handeln.

Dazu kommt, dass diese Bisse

  • Juckreiz
  • Quaddeln
  • und Rötungen

auslösen (bzw. auslösen können). Wenn der Verdacht besteht, dass Bettwanzen an den Problemen schuld sind, muss dieser Verdacht verhärtet oder entkräftet werden.

Auf den Geruch im Raum achten

Sind Sie morgens aufgestanden (vielleicht, nachdem Sie alte Möbel gekauft haben oder aus einem Urlaub zurückgekehrt sind) und haben die Bisse an Ihrem Körper entdeckt? Dann sollten Sie nun die Geruchssinne aktivieren und herausfinden, ob sich der Geruch in Ihrem Schlafzimmer verändert hat – im Vergleich zum sonst üblichen Duft.

Riecht es unangenehm süßlich? Auch das ist ein möglicher Hinweis auf einen Befall mit Bettwanzen. Halten Sie nun die Augen offen und suchen Sie nach Spuren auf dem Laken (sofern es sich um ein helles Laken handelt). Bettwanzen hinterlassen kleine Blutspuren durch die Bisse und auch kleine, schwarze Flecken können (auf dem Laken, aber auch unter der Matratze) charakteristisch sein.

Der Verdacht erhärtet sich – Bettwanzen aufspüren

Sie sind sich quasi sicher, dass es Bettwanzen sind, die sich bei Ihnen breitgemacht und Ihnen die Bisse am Körper hinterlassen haben? Dann geht es nun darum, das Versteck der blutsaugenden Plagegeister ausfindig zu machen. Möglichkeiten gibt es unzählige. Bettwanzen sind gerade einmal maximal 5,5 Millimeter groß (wenn sie mit Blut vollgesogen sind, allerdings auch bis zu 9 Millimeter). Es fällt also sehr schwer, das Ungeziefer überhaupt zu erkennen. Sie nisten sich überall dort ein, wo es warm und dunkel ist und sie noch dazu ungeschützt sind.

Drehen Sie sich einmal im Kreis und überlegen Sie, wo solche Bedingungen in Ihrem Schlafzimmer herrschen. Häufige Orte:

  • in Ritzen und Spalten von Möbeln
  • hinter den Fußleisten oder Steckdosen
  • in Büchern oder Elektrogeräten
  • hinter Tapeten oder in Wandverkleidungen

Bettwanzen bekämpfen – so gehen Sie gegen das Ungeziefer vor

Es gibt verschiedene Maßnahmen, um Bettwanzen loszuwerden. Die erste Möglichkeit sind Hausmittel, die auch in der Familie oder unter Freunden weitergegeben werden. Wir haben aber die Erfahrung gemacht, dass Hausmittel in keiner Weise wirkungsvoll sind bzw. definitiv nicht wirkungsvoll genug. Es ist wichtig, bei der Bekämpfung nicht nur die Wanzen selbst, sondern auch deren Larven zu töten, weshalb Hausmittel alleine nicht ausreichend wären.

Eine weitere Möglichkeit ist es, alles zu entfernen und zu entsorgen, mit dem die Bettwanzen in Kontakt gekommen sein könnten. Das ist einerseits Ihre Matratze, aber auch Fußleisten, Bücher, Elektrogeräte, Bettwäsche und vieles mehr. Da Sie natürlich ungern Ihr ganzes Schlafzimmer wegwerfen möchten, bleibt in der Regel nur noch die Bekämpfung mit Bettwanzenmitteln.

Hierbei handelt es sich um chemische Mittel. Das klingt natürlich erst einmal „hart“, aber glauben Sie uns: Bettwanzen sind hartnäckig und können nur mit chemischen Mitteln wirklich sicher entfernt werden.

Gut zu wissen: Bettwanzenfallen werden im Internet und Fachhandel ebenfalls angeboten, allerdings können wir diese Fallen nicht empfehlen. Sie ziehen erstens auch nur lebendige Bettwanzen und keine Larven an und zweitens sind sie nicht zuverlässig genug, sodass ein Bettwanzenbefall auch zukünftig noch weiter auftreten kann.

Wichtig ist, dass Sie vor dem Sprühen mit dem Bettwanzenmittel ganz sicher wissen, wo sich die kleinen Tiere aufhalten. Sie müssen daher erst alle Verstecke der Bettwanzen ausfindig gemacht haben, damit einerseits durch die Bettwanzenmittel eine Sofortwirkung und für später auch eine Langzeitwirkung eintreten kann. Damit das Mittel auch in Öffnungen, Fugen und kleine Ritzen gesprüht werden kann, wird von den Herstellern oftmals ein praktisches Sprühröhrchen mitgeliefert.

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