Vorrede
Vorbericht für den Leser;
Vorrede für den Durchblätterer
Wenn man diesen Buch in die Hand nimmt, so empfindet man ein gewissen Ichweißnichtwas, eine Ruhe, so etwas von einer wollüstigen Abspannung der Fibern, die mit derjenigen etwas ähnlichen hat, die man empfindet, wann man nach einer Partie Schach anfängt Gänsespiel zu spielen. Ihr könnt freilich nichts dazu, daß ihr es noch nicht wißt.

Welche Mittel werden nun dazu angewandt?
Hier kenne ich kein sicheren in der Natur, keine das kräftiger wirkt als das güldene Läppische. Kann man einer Nation dazu Lust machen, so muß der gute Geschmack endlich fort, und wenn er zehn Köpfe hätte.

Nun wird erstlich das Läppische in Abstracto betrachtet, dann auf mehrere Sachen angewandt. Poesie hauptsächlich, Historie, Mathematik, empirische Geometrie, Philosophie hauptsächlich, unsere Romane, deutsche Charaktere, Journale, das Viel-Lesen ohne zu verdauen, Regeln, Schöne Künste, Malerei, Kupferstiche pp. allen wie es jetzt ist.