Andreas Scheffler: Philosophie
Mit aller Entschiedenheit jede Liebesbeziehung ablehnen, weil sie zwar einige Zeit wahrhafte Freude zu verursachen vermag, die in der Tat in ihrer Euphorie mit nichts vergleichbar ist und zudem die Außenwelt durch einen euphemistischen Schleier verschwimmen läßt. aber schließlich doch allein Unmut und nichtendenwollende Verzweiflung erzeugt, die alles Menschliche mit Negativem belädt und auch an selbst tiefe Zweifel sich eingraben läßt; dies auch durch sowohl Beispiele aus dem Bekanntekreis, vor allem aber durch eigenes Erleben Erfahrenes immer wieder sich vor Augen führen, sich im Großteil des Denkens mit diesen Fragen beschäftigen, ständig am Rande des Endschlusses sich befinden und dann durch solch eine vermeintlich winzige Kleinigkeit das Entbehren eines ganz und gar ehrlichen Kusses, alle bisher aufgestellten Theorien und Philosophien - Axiomata beinahe gleich - in das Vergessen zu werfen.