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Vorrede

Zum Geleit

"Ich freue mich, wenn ich im Mai die
Knospe sehe und bin glücklich, wenn
endlich der Juni mir die Rose selbst in
aller Pracht und in allem Duft entgegen
reicht. Kann aber jemand die Zeit nicht
erwarten, der wende sich an die Treib-
häuser."

Goethe

Liebe Lesegesellschaft,

wieder ist einige Zeit ins Land gegangen, seitdem der letzte Salbader. ins Augenlicht der Lesenden geblickt hat. Das liegt daran, daß die Redaktion ihre ganze Aufmerksamkeit darauf verwenden mußte, mit warnenden Vorträgen Olympia in Berlin zu verhindern. Der Erfolg läßt erkennen, daß dies aufwendige Engagement lohnenswert war. Eine neue Aufgabe ist es nun, den Umzug der Beamten von Bonn nach Berlin zu vereiteln. - Da sind wohl egoistische Motive dabei, aber wer, der uns gewogen ist, will uns wünschen, den Kneipenabend im Angesicht zahlloser Bürokraten und Schreibtischtäter zu verbringen?

Neu, und möglicherweise erschreckend, präsentiert sich das Format unseres Magazins. Seltsam mag man wohl sagen, exzentrisch vielleicht, oder einfach nur blöd. Verantwortlich dafür ist aber die Post. Jawohl. Denn ein Salbader. in den alten Maßen hätte uns durch die vielen Abonnements einen schlimmen Portoschock versetzt. Also muß es auch so gehen, und außerdem hat es irgendwie was und ist zumindest einzigartig.

Mit diesen wichtigen Worten will ich Sie entlassen und wünsche erbauliche Belehrung und lehrreiche Erbauung.

A.S.

Copyright: Salbader.-Redaktion

zuletzt verändert: 12.06.2006 01:09
erstellt von jero

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