Vorrede
Liebe Leser innen und außen!
Die treuesten von Euch sind seit 1989, seit der Nr. 1, auf den Salbader abonniert. Mal ehrlich: Habt Ihr damals nicht alle befürchtet, Euer schönes Geld in den Sand zu setzen? Habt Ihr nicht alle gedacht, zu zwölf Ausgaben werde es dieses Blatt niemals bringen? »Das Ding geht ein, und ihr setzt Euch mit der Abo-Kohle ins Ausland ab!« Doch, doch, es klingt uns noch im Ohr. Um es kurz zu machen: Falls Ihr den Salbader weiterhin ins Haus geschickt bekommen wollt, dann überweist bitte 15 Mark für die nächsten vier Ausgaben. Oder 30 Mark für die nächsten acht, usw. Widrigenfalls auf irgendeinem der Bierdeckel und Einkaufszettel, die in unserer Redaktionsschublade vergammeln, ohne Pardon Euer Name gestrichen wird.
Frau Allerdings aus Arnhem, Niederlande, teilt uns mit: »Ich sitze am Rhein und beantworte Postkarten, eine aus Wien mit dem Stempelaufdruck: ERFOLGREICH - ERFRISCHEND - MILCH! Eine aus New York mit Stempel: DO SOMETHING WILD!« Was stempelt Berlin? »Seit 1.7. gelten neue Postleitzahlen.« Es ist ein bißchen wie 1789. In Frankreich ist Revolution, und in Berlin führt man Hausnummern ein.
Die Redaktion wünscht viel Pläsier beim Lesen.