Kvara Bistroj: Der Ausländer
Heute: Der Usbeke
Der Usbeke gilt als schwer zu beschreiben, weil man ihn leicht mit dem Russen verwechselt. Dabei ist er so wenig Russe wie der Tschetschene, der Abchase oder der Monegasse. Ob der Usbeke bei einem Nationalitätenkonflikt mitmacht, weiß man nicht. Sein Barbarisierungsgrad liegt zwischen Stalin und Dschingis Khan.
Vielleicht hat der Usbeke Autos. Pferde hat er bestimmt, schon wegen der Nähe zum Mongolen. Der Usbeke bewegt sich auf Sandpisten fort. Im Sommer staubtrocken und im Winter schlammig bis zum Sattel. Oder ganzjährig vereist. Angesichts dessen ist es viel leicht ganz gut, daß der Usbeke keine Autos hat.
Kartoffeln kennt der Usbeke noch nicht. Die würden da auch gar nicht wachsen. Der Usbeke ißt Dinkelfladen, weil, Dinkel wächst überall.
In der nächsten Folge: Der Panamese oder Panamaer, bzw. der aus Panama