Falko Hennig: Praktische Tips
Mäuse in der Wohnung
Niemand mag Mäuse in der Wohnung. Besonders ärgerlich ist es, wenn man ein Kleinkind in der Wohnung hat. Oft werden Finger abgeknabbert oder unschöne wunde Stellen verursacht. Einfachstes Rezept: das Kind mit Gift bestreichen. Gift gibt es in jeder Apotheke oder beim Arzt. Eine andere Methode ist, den Mäusen Mehl und Wasser hinzustellen. Wenn sie sich daran gewöhnt haben, wird dem Mehl viel Gips zugesetzt. Der Gips härtet in den Mägen der Mäuse aus, und die Maus stirbt.
Einen gebratenen Kalbskopf zum blöken bringen
Eine kleine Schachtel bohrt man voller Löcher und setzt einen Laubfrosch hinein, füttert aber vorher die Schachtel mit grünem Laub aus. Bringt man nun den Kalbskopf auf den Tisch, so muß man vorher das Schächtelchen mit dem Laubfrosch in den Mund des Kalbskopfes stecken. Der Frosch wird schnell, wenn es ihm zu heiß wird, anfangen zu schreien. Durch den geschlossenen Mund des Kopfes klingt dies so verzerrt, daß alle denken werden, das Kalb blökt.
Wie man eine Maus skelettiert, daß sie einem Drachen gleicht
Das Fleisch der Maus muß man mit einem Messer sauber entfernen, bis auf das unterste Häutchen, das um den Knochen liegt. Sodann läßt man das Mäuseskelett trocknen und färbt es, am besten rot oder lila. Jetzt nimmt man die knöchernen Kinnladen eines Karpfens für die Flügel und macht sie mit einem kleinen Draht an den Schulterblättern des Skelettes fest. jeder, der dieses Skelett sieht, wird es für das eines kleinen Drachens halten.
Einen Pflaumenbaum im Garten im Winter Früchte und Blätter haben lassen
Um einen Pflaumenbaum, der schon Früchte trägt, die noch nicht völlig reif sind, baut man einen kleinen Bretterschuppen und bedeckt ihn 20 cm mit Heu, so daß er wie ein Heuschober aussieht. Die Pflaumen werden unter dem Heu ganz reif und die Blätter bleiben frisch und grün. So kann man den ganzen Winter Zweige mit reifen Pflaumen haben.
Wie man in ein Zimmer gehen kann in dem dichter Rauch ist
Wenn ein Brand noch nicht ausgebrochen ist, sondern vielleicht nur glimmt, kann man mit einer kleinen Anordnung gefahrlos in den Raum gehen und das glimmende Feuer löschen. Man braucht nur einen Schlauch mit einer kleinen Maske vor Mund und Nase halten. Der Schlauch muß fast bis zur Erde gehen und wird um Körper und ein Bein gebunden. Nun kann man in den mit Rauch gefüllten Raum gehen, ohne zu ersticken, da der Rauch am Fußboden am wenigsten ist. Durch den Schlauch, der bis zur Erde reicht, kann man bequem Atem holen.
Die elektrische Rauchwolke
Weht der Wind eine elektrisch geladene Wolke auf eine weniger geladene, so blitzt und donnert es bekanntlich. Nun kann man eine rauchende Person elektrisch laden, und wenn sie ihren Rauch ausstößt und diese Wolke auf den Rauch einer nicht geladenen Person trifft, so entsteht ein niedlicher Blitz und die beiden Wolken wackeln lustig.
Wie ein Radio funktioniert
Auf geheimnisvolle Weise erklingen romantische Melodien, feenhafte Lieder und magische Konzerte, wenn ich an meinem Radioknopf drehe. Es ist es wert, sich mit diesem Wunderwerk der Technik näher zu beschäftigen. Das Radio-Prinzip ist das Prinzip des Relais. Die Relaistrahlen werden von der Rundfunkstation ausgestrahlt, ein Sinfonieorchester macht die Geräusche, die mit Mikrofon in Relaistrahlen umgewandelt werden. Die Strahlen machen sich auf ihren wichtigen Weg, sie schweben über den Häusern der großen Städte wie über Feldern und Wiesen und kommen nach nicht allzulanger Zeit im Radioapparat an und lösen ein Relais aus. Radios sind Wunderwerke der Technik, ein modernes Radiogerät hat Tausende Relais, für jeden möglichen Ton eins. Das Relais löst ein Zahnrad aus, die gespannte Feder treibt es an, ein kleines Filzrädchen dreht sich rasend und reibt an einer Saite, ein Ton erklingt. Das Zusammenspiel von Hunderten solcher Töne ergibt Musik höchster Harmonie, oh laßt uns knieen und dem Schöpfer danken für diese herrliche Konstruktion, inbrünstig laßt uns fühlen die göttliche Segnung, die ein Radio darstellt, oh herrlich das Leben, Du Teil der Ewigkeit!