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Artikelaktionen

26/2000

Eine Ebene höher

Vorrede

Hier spricht die Salbader-Redaktion mit ihren Lesern. Die Kunst des Salbaderns in Reinkultur. Wir lieben unsere Leser. Lieben Sie uns zurück...

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Kurznachrichten: Zeichen, Zeiten, Tage und Wunder

Die aktuellen Kurznachrichten. Ein Häuflein Häppchen, Pointen und Begebenheiten. Die Wundertüte zum Einstieg, in jeder Nummer neu. (Für den schönen Titel bedanken wir uns bei der leider früh verstorbenen Zeitschrift KOWALSKI)

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Horst Evers: Leben zur Jahrtausendwende

Diese Renoviererei is ganz schön anstrengend. Seit zwei Stunden sitz ich hier jetzt schon und rauche, was das Zeug hält. Keine leichte Arbeit, aber man will ja schließlich auch mal fertig werden...

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Sarah Schmidt: Hauptstadtsstrom

Ab jetzt, so lerne ich, gibt es guten Strom, Berlin Klassik, das ist Qualitätsstrom, der riecht nach Praxis Bülowbogen und Die Drei Damen vom Grill, also altberlinerisch...

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Jürgen Witte: Wie ich einmal total zynisch drauf war und einfach nicht mehr damit Aufhören konnte

So kannte ich sie. Unterdrückte oder gar aussterbende Völker hatten es ihr angetan. Menschen ohne ein eigenes Land, Völker ohne eigens Zimmer im Weltgebäude...

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Ahne: Kleines Haus

Wie viele vor Geld fast platzende Zeitgenossen würden alles Hab und Gut das sie besitzen hergeben, nur um einmal Besuch von einer kleinen Scheißhausfliege zu haben. Doch niemand verirrt sich in ihre hermetisch abgeriegelten Prunkschlösser...

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Andreas Scheffler: Modernisierungsmaßnahmen

»Wenn Sie das durchziehen wollen, werden Sie leiden«, hat der Rechtsanwalt von der Mieterberatung gesagt. Unser Rechtsanwalt ist ein kluger Mann...

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Hans Duschke: Mittagspause

Vielleicht gehen wir doch wieder in eines der schicken Restaurants rund um den Hackeschen Markt, die bieten alle ein Tagesgericht für zehn Mark an. Da kann man jungen Menschen beim Telefonieren zuschauen...

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Bov Bjerg: Pffft ... Die Kunst des Weglassens

MDR Kultur steht da. Erster Gedanke: Aha. Zweiter Gedanke: Der Mitteldeutsche Rundfunk hat auch Kulturprogramm?...

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Tube: Fünfen und Sechsen

Aha, da war ich ganz schön neidisch. Nicht nur wegen der größeren Anzahl an Zensuren, die die da drüben hatten, sondern auch wegen der Möglichkeit, sie mit Hilfe eines Würfels vorherzubestimmen...

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Hinark Husen: 30 Sekunden Operngeschichte

Ich weiß auch nicht genau, woran es liegt, daß ich auf einmal Interesse am gutbürgerlichen Kulturbetrieb entwickle. Kollege Jürgen meinte dazu, ich würde jetzt auch immer schwuler...

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Andreas Gläser: Stubenhocker

Sicherlich räumen diese Hallodries mir gerade meine Wohnung aus! Aber was solls? Viele Geräte sind schon kaputt...

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Ahne: Wenn ich an Kreuzberg denke

Ich war ein unberührbarer Held, ich wollte ein Symbol bleiben, nicht zum Tier werden. Es war einfach wunderschön, hach, wenn ich daran denke, ich könnte schon wieder, naja, jedenfalls kam dann in meiner Phantasie Kreuzberg dran...

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Wladimir Kaminer: Die erste eigene Wohnung

Mischa fand in der Greifenhagener Strasse eine leere Wohnung, zwar ohne Klo und Dusche, aber dafür mit einer RFT-Musikanlage und großen Boxen, was seinen Interessen auch viel mehr entsprach...

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Horst Evers: Das Gespräch

Ich finde die zwei ein bißchen rücksichtslos. Fühlen sie sich etwa beobachtet? Quatsch, wir drei sind doch völlig allein. Ich beschließe, es ihnen ein wenig leichter zu machen, indem ich mein Buch raushole und meine Nase dareinstecke...

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Robert Naumann: Ohrenklappen in Marzahn

Ohrenklappen müßte man haben. Ein Stirnband mit kuschelweichen, warmen Ohrenklappen dran. Sieht schick aus und ist modern. Aber, man hat keine...

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Dr. Seltsam: Der Prozess

»Beruhigen Sie sich erstmal, haben Sie sowas schon mal erlebt? Kochen Sie sich Kaffee, ziehn Sie sich was an.«

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Jürgen Witte: Die Technik wird weiblich

Die sehr weibliche Methode der Fehlerbeseitigung, ist es doch gerade, die bei programmgesteuerten Maschinen die wirkungsvollste ist. Aufschrauben bringt da quasi gar nichts mehr...

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Sarah Schmidt: Ich muss zelten

Zelten? Eigentlich ja ganz schön, dachte ich mir, hab ich lange nicht mehr gemacht, und Zelten kann ja auch so gemütlich sein. Außerdem sind es nur zwei Nächte...

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Hinark Husen: Kleine Vorurteilskunde

Eigentlich ist es ja sehr lobenswert, wenn Journalistinnen bemüht sind, sich ihren Interviewpartnern anzupassen, aber die wirkliche Herausforderung wird Frau Schrowange erst dann finden, wenn sie es mal mit Inge Meysel oder auch Regine Hildebrandt aufnimmt...

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Bov Bjerg: Hinter Lychen

Wenn man Glück hat, gibt’s direkt am S-Bahnhof von Birkendorf oder Borgswerder einen Biergarten, in dem der Städter dann den Tag vertrinkt, verdöst oder zerredet, während seine entzündeten Augen Erholung finden durch konzentriertes Anschauen der benachbarten sog. Natur...

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Andreas Scheffler: Baugerüst

Auf Brettern, Bohlen und den Leitern - ist alles voll von Bauarbeitern...

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Robert Rescue: Die gemietete Nacht

»Stillgestanden, Heiner!« brüllte ich mit einem Mal los. Heiner stand still. Was für ein erhebendes Gefühl, dachte ich mir. Endlich hört mal jemand auf mich und macht, was ich will.

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Uli Hannemann: Herr Rolf

Ich denke gerne an Heute. Das Heute bildet eine feste Brücke zwischen dem Gestern und dem Morgen und fügt auf wunderbare Weise scheinbar Zusammenhangloses wieder zusammen...

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Hans Duschke: Ist Nordsee noch Mordsee

Ich sah ihn auf der Überfahrt von Schlüttsiel nach Amrum. Den kleinen Maximilian Scheufele, wie er von den Zeitungen genannt wurde. Mir kam er nicht so klein vor...

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Andreas Scheffler: Den Stier wenden

Das Tier ist etwa 16 Zentimeter lang, 11 Zentimeter hoch und aus gebranntem Ton. Manche nennen das Terrakotta, aber dieses eklige Wort kommt mir nicht über die Lippen...

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Falko Hennig: Norwegischer Urlaub

Der Fotograf beginnt Aufnahmen zu machen. Es ist die Leiche einer blonden Frau von Ende 30, sie ist nackt, wenn man Taucherbrille, Schnorchel und Schwimmflossen nicht als Kleidung gelten läßt...

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Kvara Bistroj: Der Ausländer

Die Ergebnisse der Xenosophie: Pauschalreisen zu fremden Kulturen, ihren Menschen und Bräuchen...

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Was die anderen drucken

Was rauskommt, wenn der Salbader fremde Quellen plündert. Ein steter Tropfen gescannter Merk- und Denkwürdigkeiten...

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Werswer

Vollständiges Verzeichnis der Salbader-Autoren. Hier finden Sie lauter Portraits, Lebensdaten und manch liebevoll ausgewählten Link.

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Impressum 26/2000

Alle Redakteure, Salbader-Postadresse, Telefonnummer usw. ...

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Nummer 26
Titelbild
Vorrede
Kurznachrichten: Zeichen, Zeiten, Tage und Wunder
Horst Evers: Leben zur Jahrtausendwende Sarah Schmidt: Hauptstadtstrom Jürgen Witte: Wie ich einmal total zynisch drauf war Ahne: Kleines Haus Andreas Scheffler: Modernisierungs- maßnahmen Hans Duschke: Mittagspause Bov Bjerg: Pffft ... Die Kunst des Weglassens Tube: Fünfen und Sechsen Hinark Husen: 30 Sekunden Operngeschichte Andreas Gläser: Stubenhocker Ahne: Wenn ich an Kreuzberg denke Wladimir Kaminer: Die erste eigene Wohnung Horst Evers: Das Gespräch Robert Naumann: Ohrenklappen in Marzahn Dr. Seltsam: Der Prozess Jürgen Witte: Die Technik wird weiblich Sarah Schmidt: Ich muß zelten Hinark Husen: Kleine Vorurteilskunde Bov Bjerg: Hinter Lychen Andreas Scheffler: Baugerüst Robert Rescue: Die gemietete Nacht Ulrich Hannemann: Herr Rolf Hans Duschke: Ist die Nordsee noch Mordsee Andreas Scheffler: Den Stier wenden Falko Henning: Norwegischer Urlaub
Kvara Bistroj: Der Ausländer
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