Kvara Bistroj: Der Ausländer
Heute: Der Kubaner
Der Kubaner ist eine Insel mit viel Wasser drumrum. Der Kubaner hat einen Sozialismus, der sich gewaschen hat. Das gefällt dem Ami nicht. Der Ami möchte mit den Kubanerinnen das machen, was der Sachse mit den Tschechinnen macht. Aber nur über Fidels Leiche!
Der Kubaner leidet an Zucker, den er aus Rohren gewinnt und von dem er im überfluß hat und sich in den Kaffee kippt, als gebe es kein Morgen mehr. Er sitzt in Bars und trinkt Cuba Libre, solang das noch erlaubt ist. Wenn er sich betrunken eine Kugel in den Kopf schießt, heißt der Kubaner »Hemingway«. Zu Hemingways Zeiten war das kubanische Gesundheitssystem noch nicht so entwickelt. Heute muß in Kuba keiner mehr sterben, nur weil er sich eine Kugel in den Kopf schießt.
Wer sich eine Kugel in den Kopf schießen und davon sterben dürfen will (sog. »Freiheit«), der schwimmt nach Amerika. Seine Zigarren sollte er dann allerdings zu Hause lassen, deren Einfuhr in die USA ist nämlich verboten.

Ja, ja, so ist er der Kubaner.
Im nächsten Salbader: Der Finne